Donnerstag,
31.7.2008
Zwischenfall am Flughafen Schwechat
Glimpflich
ist ein Zwischenfall auf dem Flughafen Wien in Schwechat mit einer
Iberia-Maschine ausgegangen. Schuld an dem Vorfall dürfte ein in ein
Triebwerk geratener Reifen-Teil gewesen sein. Diese Ursache hat in
Madrid auch ein Sprecher der spanischen Airline bestätigt. Eine
Flugunfallkommission wird laut Polizei die genaue Ursache des Vorfalles
untersuchen.Die MD-88 der Iberia war mit Kurs Madrid in Schwechat
gestartet. Laut dem Airline-Sprecher befanden sich 126 Passagiere und
sechs Besatzungsmitglieder an Bord. Der Pilot des Fluges IB3575 meldete
in der Folge Triebwerksprobleme. Die Maschine musste daraufhin umkehren.
Das Triebwerk hat sich dem Iberia-Sprecher zufolge automatisch
abgestellt. Um das Landegewicht zu reduzieren, blieb die MD-88 letztlich
fast 80 Minuten in der Luft, ehe sie um 20.50 Uhr ohne Schwierigkeiten
wieder in Wien aufsetzte.
Auf dem Flughafen war unterdessen Crashalarm ausgelöst und alles für
eine Notlandung vorbereitet worden, so die Polizei. Feuerwehren und
Rettungsfahrzeuge seien in Bewegung gesetzt worden. 144 Notruf Niederösterreich
berichtete von Bereitstellungs-und Aufstellungsalarm. Zwei
Notarzthubschrauber (Christophorus 2 und 3), vier Notarztwagen aus
Schwechat, Mödling, Klosterneuburg und Groß-Enzersdorf sowie 14
Rettungsfahrzeuge seien ausgerückt. Seitens der Feuerwehr standen neben
jener des Flughafens auch Mannschaften aus Schwechat-Mitte, Rannersdorf,
Mannswörth, Fischamend und Klein-Neusiedl sowie - nach Auslösung des
Crashalarms - weiters aus Schwadorf, Himberg, Rauchenwarth, Ebergassing,
Leopoldsdorf, Gramatneusiedl, Wienerherberg und Pellendorf im Einsatz.
(Bericht von Newsworld)